10 Mai, 2014

Gewalt


'Wir heucheln, dass noch nie so etwas Schlimmes passiert ist. Aber in Wirklichkeit geschied sowas doch ständig, täglich, in diesem Moment, irgendwo auf der Erde. Gewalt ist so sinnlos wie nichts anderes auf der Welt. Und trotzdem wird es sich wiederholen, irgendwo. Immer und immer wieder, es wird kein Ende nehmen. Nicht für uns, nicht auf dieser Welt. Gewalt nimmt kein Ende. Niemals.
Es sind Menschen selbst, die Gewalt erzeugen. Wir sind selbst schuld. Mit unserem Egoismus und Dummheit machen wir uns das Leben gegenseitig schwer.'
~ Anna Seidl - Es wird keine Helden geben
Das Buch 'Es wird keine Helden geben' ist um es für mich in einem Wort zu beschreiben einfach nur krass. Es geht darum, dass an einer Schule ein Amoklauf stattgefunden hat und darüber, wie die Schülerin Miriam und ihre Mitschüler/Lehrer/Eltern das Geschehene auffassen und damit umgehen. Als ich den oben zitierten Abschnitt gelesen habe, war ich erst wie gelähmt. Aber ich finde, dass es voll und ganz der Wahrheit entspricht und wenn man das auf die Gegenwart bezieht, auf z.B. die Lage in der Ukraine, macht das einen (oder zumindest mich) sehr nachdenklich. Wir sind selbst schuld, wenn ein Weltkrieg losbricht oder irgendeine andere schlimme Tat, die sich auf uns Menschen zurückzuführen lässt Schaden anrichtet. Wir machen nicht nur die Umwelt kaputt, sondern auch unsere eigenen Leben. Von uns, unseren Kindern, unseren Ururur-Enkeln. Irgendwann bricht alles zusammen. Wie ein Kartenhaus. 

-kathy)

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